Wenn es um Wasserqualität geht, taucht schnell der Begriff TDS-Wert auf. Doch was bedeutet er eigentlich – und wie misst man ihn? Dieser Ratgeber erklärt es einfach.
Was ist der TDS-Wert?
TDS steht für Total Dissolved Solids – die Gesamtmenge gelöster Stoffe im Wasser, angegeben in ppm (parts per million). Dazu zählen Mineralien wie Calcium und Magnesium, aber auch Salze und andere gelöste Bestandteile.
Was sagt der Wert aus – und was nicht?
Der TDS-Wert ist ein Summenwert: Er zeigt, wie viel gelöst ist, aber nicht was genau. Ein hoher Wert bedeutet nicht automatisch „schlechtes" Wasser – mineralstoffreiches Quellwasser hat oft einen höheren TDS-Wert als destilliertes Wasser. Ideal ist der Wert, um Wasser zu vergleichen: Leitung vs. Filter, vor und nach der Aufbereitung.
So misst du den TDS-Wert
Am einfachsten mit einem TDS-Wassertester: Gerät ins Wasser halten, Knopf drücken, Wert in ppm ablesen. Praktisch, um die Wasserqualität im Alltag zu prüfen.
Typische Orientierungswerte
- Sehr niedrig (0–50 ppm): z. B. Osmose-/destilliertes Wasser
- Niedrig–mittel (50–300 ppm): viele Leitungs- und Quellwässer
- Hoch (über 300 ppm): mineralreiches oder sehr hartes Wasser
Diese Werte sind Richtwerte – die ideale Bandbreite hängt von Region und Vorlieben ab.
Häufige Fragen
Ist ein niedriger TDS-Wert immer besser?
Nein. Sehr reines Wasser enthält kaum Mineralien; ein mittlerer Wert ist für Trinkwasser oft angenehm.
Misst der TDS-Tester auch Schadstoffe?
Er misst die Gesamtmenge gelöster Stoffe, nicht einzelne Schadstoffe. Für eine genaue Analyse braucht es Labortests.
Wofür brauche ich das im Alltag?
Ideal, um Wasser zu vergleichen und die Wirkung von Filtern oder Aufbereitung sichtbar zu machen.
Wasserqualität im Blick behalten: TDS-Wassertester entdecken.
